Simon Wascher
Löwenherzgasse 14/6
A-1030 Wien
Neueintraege
hier werden alle neuen eintraege nach datum gelistet

11Nov08

plastik neu in diverses
"Krippenfigur 1770 ca. 18 cm von JOSEPH MAYR, Saalfelden Krippe der Wallfahrtskirche Maria Alm
Saalfelden, Schloss Ritzen Heimatmuseum, Raum 20
Foto Schneider 08-391"
Mitteilung von Fritz Schneider, Krefeld

22Mär08

Geschichte der Pfarre Kilb (Niederösterreich) neu in diverses
Seite 137: Abbildung eines Photos einer Drehleier, mit der Bildunterschrift "Laute v. 1556 z. Maierhöfen (S. 147)". Im Text auf Seite 147 wird dazu ausgeführt: "Übrigens wird letztere mehr in den Häusern gespielt worden sein, da sie ja als Schlaginstrument nur 3 Saiten und einen Brummbaß hatte [P. Benedikt Kißling OSB, Geschichte der Pfarre Kilb - Verl. Schulleitung, Kilb 1925, 152 S.,]"
Mitteilung von Dr. Bernhard Gamsjäger

16Feb08

Hochzeit in Lehenrotte, 1813 neu in diverses
"In den Vaterländischen Blättern für den österreichischen Kaiserstaat (1813), S. 605f., beschreibt ein "Herr Heidmann" eine Hochzeit in Lehenrotte, Gem. Türnitz, NÖ. Darin heißt es: 'Am Vorabende des Hochzeitstages wird im Hause der Braut ein Abendessen gegeben, wobey Schmalz- oder Grieskoch nie fehlen darf; - und ein fröhlicher Tanz, oft nur bey einer Geige oder Leyer, endet die Zusammenkunft."
Hinweis von Dr. Bernhard Gamsjäger

02Dez07

Victors, Jan, Drehorgelspieler am Markt oel auf leinwand
Martin van Cleve: Bauernkirmes.
Niederlande, (1465 - 1530)
Benediktinerstift Seitenstetten, Gemäldesammlung
Institut für mittelalterliche Realienkunde / Digitale Bildsammlung 014390

25Sept07

Orgitano, Vincenzo: 3 Sinfonien
Cembalo. Sinfonie, Fatte p S. A. R. Maria Teresa Borbone. Con: V V Lire, Obue Clarinetti Viole, Fagotte, Trombe da Caccia e Basso, 1786
Anmerkung: Diese Werke werden hier aufgeführt, da die Stimmen in der Österreichischen Nationalbibliothek liegen. Österreichische Nationalbibliothek, Signatur: Mus.Hs.11045. Mus

Müller, Wenzel: Finale Aus den Schwestern von Prag.
2 Violini et Violin Solo. 2 Viole, 2 Oboe, 2 Flautten, 1 Fletin, 2 Fagott, 2 Corni, Violonzell, Violon, Harfen, Tympano. Eine Leyer. Höltzernes Gelächter. Eine Posaune. Eine Uhr schalle. Eine kleine Handratschen. Ein Nachtwächter Horn. Ein kleiner Guguck. Eine grosse Drommel. Alle diese Instrumenten sind nothwendig dabey.
Anmerkung: Die Drehleier spielt insgesamt 102 Takte.

Eybler, Joseph von: 12 Deutsche a 2 Violini, 2 Flauti, 2 Oboi, 2 Clarinetti, Fagotti, 2 Corni, 2 Clarini, Tympani, Tamburo grande e Piatti, Lyra in C:, Basso.Del Sig: Giuseppe Eybler, Vice-Maestro della corte I: A: R:
Nummer 8.


24Sept07

Franz Deckmayer
"Franz Deckmayer, ehemals als 'Greaner Tonl' berühmt, starb 1898 als letzter Wiener Leiermann [Fussnote: Vincenz Chiavacci, Ausgestorbene und aussterbende Wiener Volkstypen, in: Östereichische Rundschau 12 (1907), 70-75 u. 226-232, hier 232.]"
Payer, Peter. Der Klang von Wien. Zur akustischen Neuordnung des öffentlichen Raumes. In: Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften (ÖZG). Nr. 4/2004, S. 127


Kauer, Ferdinand: Variazioni a Piu Istromenti o sia 2 Violini, Viola, Basso, 2 Oboe, 2 Fagotti 2 Flauti, 2 Corni, 2 Clarini e Timpani, concertante Forte Piano, Maultromel, Trompone, Leyer, Fagotto.



Kauer, Ferdinand: XII Deutsche-Laendlerische mit Caracteuren zu der Friedens-Feyer componirt für das Jahr 1798, Nummer 3
Vl. I, II., Basso e Vc., Fl. I, II., Ob I, II., Clarinetto I, II., Fg. I, II., Corno I, II., Clarino I, II., Timpani, Tamburino, Leyer.



30März07

Drehleier
museum Hallstatt
Drehleier im Besitz der (photo: Werner M. Krauss)

24Feb07

Trio eines Deutschen Tanzes neu in musik-stuecke
Mozart, Wolfgang Amadé, KV 602 Nr. 3
Enthält drei Stimmen die mit "Lira" bezeichnet sind. Eine Melodie und zwei Bordune im Abstand einer Quint. Weitere Stimmen sind mit "Fagotto", "Violino I" und "Violino II" sowie "Violoncello e Basso" bezeichnet. Ident mit KV 611. Der Eintrag in Mozarts eigenhändigem Werksverzeichnis lautet "1 Contredanse die leyerer. - 1 teutscher mit leyerer trio." quelle: NMA IV/13/Abt. 1/2: Tänze · Band 2, Edition (Flothuis, 1988)
notenbild siehe: Neue Mozart-Ausgabe Online

Trio eines Deutschen Tanzes
Mozart, Wolfgang Amadé, KV 601 Nr. 2
Enthält eine Stimme die mit "Lira" bezeichnet ist. Weitere Stimmen sind mit "Flauto piccolo", "Oboe I, II", "Fagotto I, II", "Clarino I, II in Do/C""Violino I" und "Violino II" sowie "Violoncello e Basso" bezeichnet. Ident mit KV 611. Der Eintrag in Mozarts eigenhändigem Werksverzeichnis lautet "1 Contredanse die leyerer. - 1 teutscher mit leyerer trio." quelle: NMA IV/13/Abt. 1/2: Tänze · Band 2, Edition (Flothuis, 1988)
notenbild siehe: Neue Mozart-Ausgabe Online

01Nov06

Drehleier
Landesmuseum Klagenfurt

20.Dez04

"Drehleier ergaenzt in instrumente
Drehleier, Tiroler Volkskunstmuseum Drehleier
Innsbruck, Tiroler Volkskunstmuseum Inv. Nr.: 11 790
Buche, Decke aus Fichte, Leisten zwischen Boden bzw. Decke und Zargen mit einfacher Verzierung (geschweift); zwei Reihen Tasten (5 und 15), von den ursr. sechs Saiten sind drei erhalten (eine Bordun-, zwei Melodiesaiten); 6 Wirbel (fünf von der Decke senkrecht stehend einer quer); Handkurbel mit Kupferknopf am Ende; Tragband fehlt
L:66
Böhmen
Erworben von: Pollack, Salzburg Preis 40Kr
Rechnung: 55.11.1907 Technische Daten siehe Sep. (Mappe Li) von Ulrich WAGNER, Mannheim
Dieses bild stammt von hier: http://www.sagen.at/doku/ forcher/musikundtanz.html

20.Okt04

Altheim im Innviertel neu in diverses
"1654 wurde den Leyrern und Leyrerinnen zu Altheim im Innviertel das Handwerk gelegt, weil sie nur bettelten.[Wachberger, Innv. Heimatkalender 1913, S. 85.]"
Commenda, Hans, Volkstümliche Musikinstrumente in den Alpen - Zu dem gleichnamigen Buch von Karl M. Klier, In: Sonderdruck aus den Oberösterreichischen Heimatblättern, Jahrgang 12 (1958) Heft1/2

Starhembergisches Freihaus neu in diverses
"1772 scheint im Inventar des Starhembergischen Freihauses in Linz u. a. auf: 1 Leier [Reg. B II G/6/3467, S. 180]"
Commenda, Hans, Volkstümliche Musikinstrumente in den Alpen - Zu dem gleichnamigen Buch von Karl M. Klier, In: Sonderdruck aus den Oberösterreichischen Heimatblättern, Jahrgang 12 (1958) Heft1/2

Pailler neu in diverses
"Als Dreh-, Rad-, Blindenleier oder Bauernfiedel ist die Leier auch Hirteninstrument des 18. und 19. Jahrhunderts [Pailler, I, S. 233, II S. 147]"
Commenda, Hans, Volkstümliche Musikinstrumente in den Alpen - Zu dem gleichnamigen Buch von Karl M. Klier, In: Sonderdruck aus den Oberösterreichischen Heimatblättern, Jahrgang 12 (1958) Heft1/2


Drehleier Carolino Augusteum Salzburg 1 Drehleier Nr. 7/1(Geir.106) aktualisiert in instrumente
Salzburg, Museum Carolino-Augusteum Inv. Nr. 305/29
Unsigniert. Korpus aus Ahorn, mittelbraun gefaerbt. Violenform mit leicht betonten Ecken. Die Decke hat einen'Münzschlitz' als Schalloch am vorderen Rand des Unterbügels. In der Nähe desselben ist die Jahreszahl 1528 eingeschnitten. Decke und Boden stehen Stellenweise leicht über. Die Zargenhöhe nimmt nach oben hin etwas ab. Der Deckel des schlüsselkastens istleicht gewölbt und mit Schlaufen an der vorderen Seitenwand angehängt. Seine Ränder sind mit rot-weiß-rotem Muster bemalt. Den Abschluss zum Wirbelkasten bildet ein Hochgezogenes Brett mit geschwungener Oberkante.
2 Spielsaiten, 3 Bordunsaiten. Wirbelbrett mit oberständigen Holzwirbeln. Die Seitenwände sind geschwungen ausgeschnitten. Im Schlüsselkasten liegen 15 Holzschlüssel mit Holztangenten, 6 der Schlüssel tragen eine zweite Tangentenreihe. Die Tonreihe ist nicht mehr nachvollziehbar, wahrscheinlich diatonisch, mit Halbton zwischen der ersten und zweiten Stufe. Der Raddeckel mit rot-weiß-rotem Muster ist in gedrehten Viertels äulen rechts und links des Rades eingeklemmt. Holzstege, vorne mit Schnarrständer, dann der Doppelsteg für die Spielsaiten, dann ein Doppelsteg für zwei Bordunsaiten. Anhängung an der verstärkten Unterzarge mit Stiften. Eine Eisenkurbel mit Holzgriff.
Maße: Gesamtlänge 64cm, Deckenlänge 50cm, Deckenbreiten 29cm / 23,5cm / 31cm, Gesamthöhe 15cm, Korpushöhe 7,5cm - 11,5cm, Schlüsselkasten 30cm lang 13 - 16cm breit, 6cm hoch, Wirbelbrett 15x12cm; Saitenmensur 31 cm.
Vom Material her gut erhalten. Mehrere Eingriffe erschweren die Beurteilung der ursprünglichen Anlage.
18. Jh.
Vermutlich handelt es sich um das Instrument, das 1854 vom k.k. Zimmerwart Gollisch an das Museum kam: 'eine sehr alte originelle Leier'. Süß verzeichnet um 1865 als Nr. 169 'Eine noch sehr wohl erhaltene Leyer'.
9 (Stichwortverweis zur Literatur über: Instrument // Instrumentenbauer) Musikhalle 'Orgeln. Positiv. Harmonika, Harmonium. Leier und diverse Spielwerke', 1852 - 1907 / Süß, S. 61, Nr.169 / Hellbrunn Nr. 13."
Kurt und Anneliese Birsak, Gambe - Cello - Kontrabass und Katalog der Zupf- und Streichinstrumente im Carolino Augusteum, Jahresschrift 42 - 1996, Carolino Augusteum Salzburger Museum für Kunst und Kunstgeschichte, Salburg 1996

Drehleier Carolino Augusteum Salzburg 2 Drehleier Nr. 7/2(Geir.107) aktualisiert in instrumente
Salzburg, Museum Carolino-Augusteum Inv. Nr. 306/29
Unsigniert. "3 (Form und ausgestaltung des Instrumentenkorpus) Korpusumri¤ wie oben (Violenform mit leicht betonten Ecken). Ahorn, schwarz-braun gefaerbt. . Der 'Münzschlitz' als Schalloch ist direkt aus dem Deckenrand vorne in den Unterbügel geschnitten. Decke und Boden stehen hne Randüberstand. Nach oben hin abnehmende Zargenhöhe. Der Deckel des schlüsselkastens ist gewölbt und an der vorderen Wand angehängt. Den Abschluss zum Wirbelkasten bildet ein oben gerundetes Brett.
4 (technische Anlage des Instrumentes) 1 Spielsaite, 3 Bordunsaiten, eine davon ursprünglich als Schnarrsaite. Wirbelbrett mit oberständigen Holzwirbeln von denen einer fehlt und das Wirbelloch vermacht ist. Die seitlichen Stützbretter sind geschwungen und abgesetzt geschnitten. Im Schlüsselkasten liegen zwölf Schlüssel von denen 1 mit 2, 3 mit 4 und 11 mit 12 verzahnt sind und jeweils mitnehmen. Der Effekt ist eine sehr eingeschränkte Skala pentatonischen Charakters, die der ursprünglichen Anlage sicherlich nicht entspricht. Im Schlüsselkasten sind Abschalthaken fü die Bordunsaiten, die jedoch im derzeitigen Zustand funktionslos sind, da die Saitenführungen nicht entsprechen. Vermutlich ist zuletzt nur mit der Melodiesaite gespielt worden. Diese besitzt auch einen passenden Steg und einen schön geschnitzten Saitenhalter mit geprägter Lederauflage. Anhängung an einem Knopf in der Unterzarge. Eine Eisenkurbel mit Holzgriff.
5 (Maße) Maße: Gesamtlänge 66cm, Deckenlänge 55cm, Deckenbreiten 32cm / 22cm / 37cm, Gesamthöhe 19cm, Korpushöhe 8,5cm - 13cm, Schlüsselkasten 31cm lang 13 - 15,5cm breit, 6cm hoch, Wirbelbrett 17,5x12cm; Saitenmensur 30 cm.
6 (Bemerkungen zum Zustand) Vom Material her gut, jedoch durch viele Umarbeitungen verdorben. Eine geflochtene Tragschnur. 7 (Bauzeit und biographische Notizen zum Instrumentenbauer) Frühes 19. Jh.
8 (Sammlungsnotizen) Wird im Hauptinventar 1929 nicht genannt.
9 (Stichwortverweis zur Literatur über: Instrument // Instrumentenbauer) Musikhalle 'Orgeln. Positiv. Harmonika, Harmonium. Leier und diverse Spielwerke', 1852 - 1907 / Süß, S. 61, Nr.169 / Hellbrunn Nr. 13."
Musikhalle 'Orgeln. Positiv. Harmonika, Harmonium. Leier und diverse Spielwerke', 1852 - 1907 / Süß, S. 61, Nr.169 / Hellbrunn Nr. 13."
Kurt und Anneliese Birsak, Gambe - Cello - Kontrabass und Katalog der Zupf- und Streichinstrumente im Carolino Augusteum, Jahresschrift 42 - 1996, Carolino Augusteum Salzburger Museum für Kunst und Kunstgeschichte, Salburg 1996

Drehleier Carolino Augusteum Salzburg 3 Drehleier Nr. 7/3 aktualisiert in instrumente
Salzburg, Museum Carolino-Augusteum Inv. Nr. 1656/24
Musikhalle 'Orgeln. Positiv. Harmonika, Harmonium. Leier und diverse Spielwerke', 1852 - 1907."
Kurt und Anneliese Birsak, Gambe - Cello - Kontrabass und Katalog der Zupf- und Streichinstrumente im Carolino Augusteum, Jahresschrift 42 - 1996, Carolino Augusteum Salzburger Museum für Kunst und Kunstgeschichte, Salburg 1996

Drehleier Carolino Augusteum Salzburg 4 Drehleier Nr. 7/4 aktualisiert in instrumente
Salzburg, Museum Carolino-Augusteum Inv. Nr. 1655/24
Musikhalle 'Orgeln. Positiv. Harmonika, Harmonium. Leier und diverse Spielwerke', 1852 - 1907."
Kurt und Anneliese Birsak, Gambe - Cello - Kontrabass und Katalog der Zupf- und Streichinstrumente im Carolino Augusteum, Jahresschrift 42 - 1996, Carolino Augusteum Salzburger Museum für Kunst und Kunstgeschichte, Salburg 1996

Drehleier Carolino Augusteum Salzburg 5 Drehleier Nr. 7/5 neu in instrumente
Salzburg, Museum Carolino-Augusteum Inv. Nr. 4008/95
Musikhalle 'Orgeln. Positiv. Harmonika, Harmonium. Leier und diverse Spielwerke', 1852 - 1907."
Kurt und Anneliese Birsak, Gambe - Cello - Kontrabass und Katalog der Zupf- und Streichinstrumente im Carolino Augusteum, Jahresschrift 42 - 1996, Carolino Augusteum Salzburger Museum für Kunst und Kunstgeschichte, Salburg 1996

14.Okt04

Drehleier, Tiroler Volkskunstmuseum "Drehleier neu in abbildungen
Innsbruck, Tiroler Volkskunstmuseum
Dieses bild stammt von hier: http://www.sagen.at/doku/ forcher/musikundtanz.html

Drehleier, um 1800 Drehleier, um 1800 neu in abbildungen
Innsbruck, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum
Drehleier, um 1800. Drehleier der Sammlung des Ferdinandeums, deren Korpus nach altert™mlichem Gambenmodell geformt ist. Im Erwerbungsbuch des Ferdinandeums aus dem Jahr 1893 ist die Herkunft des Instruments mit "Bauernleier aus dem Zillerthal" beschrieben. Inv.-Nr. 29
Dieses bild ist hier: http://www.musikland-tirol.at/html/musikinstrumente/ferdinandeum/pics/reichtum/31a_drehleier1.jpg
weiteres bild: http://www.musikland-tirol.at/html/musikinstrumente/ferdinandeum/pics/reichtum/31b_drehleier1.jpg

10.Okt04

oel-gemaelde aktualisiert in abbildungen
Fünfkreuzertanz 1829. Michael Neder, Wien. Wienmuseum, depot
Auf dem bild sind tanzende auf einer tanzlaeche im freien zu sehen, wald im hintergrund. Zuerst sucht man vergeblich nach den musikanten. Dann, nachdem man festgestellt hat, dass die dargestellten personen ienen der bilder Wirtshausszene und Atwiener Vorstadt-Gasthaus entsprechen, erkennt man dass die beiden herren mit Zylinderhut und pfeife die etwas erhoeht im mittelgrund des bildes sitzen den beiden drehleier-spielern aus dem bild der sammlung Leopold gleichen. Diese änlichkeit, die handhaltung, die position im bild und die abwesenheit anderer musikanten überzeugen mich davon, hier zwei drehleierspieler bei der arbeit zu sehen. Danke an Merit Zloch für den genauen blick.

05Feb04

Site fuer zufalls-funde ausserhalb des sammel-gebietes

Goppelsbach, 1811 aktualisiert in diverses
Der unmelodische Klang einer schlechten Leyer bringt den Burschen in eine freudige Extase, und was nur die Füsse heben kann, muss tanzen. Die Leyer ist also das üblichste musikalische Instrument, sodann die Geige und das Hackbrettel, ein mit eisernen Saiten bespanntes holes, eine starke Elle lang und 1/2 Elle breites Instrument von Holz, auf welchen mit 2 Dünen Hözeln oder Sclägeln gespielt und der Geige akonpagniert wird
[Goeth'sche Serie, Admont 1830/40]
Waltner, Lisl, Der gemeine Steirer Volkscharakter an Beispielen, Berichte aus der ersten Hälfte des 19.Jahrhunderts, Hermann B%ouml;hlaus Nachf. - Volksch Wien, Köln, Graz 1982, s. 140]

Gainfahren (Gahnfarn), 1802 aktualisiert in diverses
Es war eben Feyertag, als wir einmahl hier ankamen, und die Ohren gällten uns noch von den heiseren Accorden der Leyer und des Dudelsackes in den benachbarten Dörfern: wir erstaunten uns nicht wenig, als wir hier alles still und ruhig fanden. Auf unsere Fragen nach der Ursache dieser strengen Feyer der Festtage (wir vermutheten, daß diese alte Sitte aus den Zeiten der Protestanten sich hier erhalten habe) bekamen wir die Antwort: daß der ganze Ort gelobt habe, am Pfingstmontage is seinen Schenken keine Tanzmusik zu dulden, um dadurch den Hagel abzuwenden, von welchem er einst an diesem Tage so viel gelitten hatte.
J. A. M. Schultes, Ausflüge nach dem Schneeberge..., Wien 1802, S. 215


30Ian04

Gainfarn, 1802 neu in diverses
"Etwas weiter im Süden blieben Borduninstrumente noch einige Jahrzehnte dominant. Nach Joseph Ro(h)rer schätzten die Slawonier um 1800 Sackpfeife und Leier am meisten [Versuch über die slawischen Bewohner der österreichischen Monarchie, Wien 1804, S. 8.], 1837 wird mitgeteilt, im Triester Raum würden neben der Doppelpfeife und Geige Leier und Dudelsack bevorzugt [W.C. Blumenbach, Neuestes Gemälde der Österreichischen Monarchie, Bd. 2 (Illyrien), Wien 1837, S. 133f.].
Doch auch auf dem Gebiet des heutigen Österreich waren, wenn auch nur in sehr wenigen Regionen, Dudelsack und Leier noch von größerer Bedeutung, so wird die massive Präsenz dieser Instrumente aus Gainfarn (NÖ) und den benachbarten Dörfern im Jahr 1802 gemeldet [J. A. M. Schultes, Ausflüge nach dem Schneeberge..., Wien 1802, S. 215]"
Gstrein, Rainer, Diplomarbeit zur erlangung des Magister an der Geisteswissenschaftlichen Fakultaet der Leopold Franzens - Universitaet Innsbruck, Innsbruck, 1984

Goppelsbach, 1811 neu in diverses
"Die Leyer ist also das übliche musikalische Instrument, sodann die Geige und das Hackbrettel
[Goeth'sche Serie, Admont 1830/40, zit. nach Liesl Waltner, Der gemeine Steirer, Wien/Köln Graz 1982, S. 56., S. 140]"
Gstrein, Rainer, Diplomarbeit zur erlangung des Magister an der Geisteswissenschaftlichen Fakultaet der Leopold Franzens - Universitaet Innsbruck, Innsbruck, 1984

Weichselboden, 1845 neu in diverses
"Die Musikinstrumente sind bey diesem armen Volke ziemlich einfach, ein Hackbrett, ein oder zwey Geigen, manchmal ein Pfeiffer, zuweilen wird auch bey einer Leyer getanzt
[Richard Wolfram, Die Volkstanznachrichten in den statistischen Erhebungen Erzherzog Johanns, in: FS Viktor v. Geramb, Graz etc. 1949, S. 300]"
Gstrein, Rainer, Diplomarbeit zur erlangung des Magister an der Geisteswissenschaftlichen Fakultaet der Leopold Franzens - Universitaet Innsbruck, Innsbruck, 1984

29Ian04

Volksfest in Schloss Eggenberg 1814 neu in abbildungen
"Anonym, Volksfest in Schloß Eggenberg; 1814; Raum Graz; Steiermärkisches Landesarchiv, Histor. Bilderslg., InvNr. W - VII - 19; [Abb. in Ausstellungskatalog 'Erzherzog Johann von Österreich', Bd. 2, Graz 198, S. 187;]
Zwei Ensembles: Geige und Hackbrett; Leier und Schalmei."
Gstrein, Rainer, Diplomarbeit zur erlangung des Magister an der Geisteswissenschaftlichen Fakultaet der Leopold Franzens - Universitaet Innsbruck, Innsbruck, 1984

Saalfelden 1796 neu in diverses
"In Saalfelden (Sbg) war, wie ein Jahr später [1796] berichtet wird, das Tanzen 'nach der Geige oder der Leyer und dem Hackbrette '[Lorenz Hübner Beschreibung des Erzstiftes und Reichsfürstenthums Salzburg in Hinsicht auf Topographie und Statistik, Bd. 2, Salzburg 1796, S. 692;] ueblich, in Werfen (Sbg) waren 1796 hingegen die gewöhnlichsten Musikinstrumente nur mehr die Geige und das Hackbtrett[Ebenda, S. 397]"
Gstrein, Rainer, Diplomarbeit zur erlangung des Magister an der Geisteswissenschaftlichen Fakultaet der Leopold Franzens - Universitaet Innsbruck, Innsbruck, 1984